30.
September

In unserem letzten Beitrag sprachen wir ja von ca. 5 % Hitzeopfern und ca. 20 % Pflanzen, welche etwas hinterher hinken.

Leider hat sich nun eine weitere Herausforderung (um es mal positiv zu formulieren) eingestellt, welche wir noch nicht wirklich im Griff haben. 

Einige von unseren bereits gut angewachsenen Pflanzen sind plötzlich verkümmert.

Auffällig jedoch weiterhin größtenteils im Bereich der Birken, wo wir ja vermuteten, dass die Bäume zu viel Wasser ziehen. Aber auch zwischendurch sind jetzt ab und zu plötzlich Reben verkümmert, welche eigentlich gut angewachsen waren.

Wenn man Sie aus dem Boden zieht, ist teilweise die fast komplett Wurzel weg.

Winzerfreunde aus Freiburg waren zu Besuch und sind der Meinung, dies lässt auf das Werk der Wühlmaus schließen, welche auch gern gleich mit ganzer Familie kommt.

Ja wissen wir nun , ist es tatsächlich die Wühlmaus oder vielleicht doch was Anderes? Dirk hat schon mal hier und da gegraben, um einen Gang zu entdecken. Fehlanzeige! Heute kam ein Spaziergänger aus der unmittelbaren Nachbarschaft und meinte, auch die Maikäferlarven (Engerlinge) sind im Erdreich  zu derlei Aktivitäten in der Lage. 

Seinen Feind nicht genau zu kennen, macht die Sache nicht leichter.

Einen wirklichen Plan haben wir noch nicht.

Es wäre gelogen, wenn wir sagen würden, dass uns der Anblick der verkümmerten Pflanzen nicht traurig gemacht hat. 

Unsere 4 kurzen Reihen mit 20 Rebstöcken vom Schauweinberg sind nicht betroffen. 

Jedoch haben wir tatsächlich 34 Pflanzen, welche wir von unseren insgesamt 172 Pflanzen ersetzen müssen. Ca. 13 Pflanzen sind so klein, dass wir planen, daneben eine 2. Rebe im Frühjahr zu pflanzen um dann zu schauen, welche sich durchsetzt.

Aber was soll es, wir sind im ersten Jahr der Pflanzung und freuen wir uns über 125 gut angewachsene Pflanzen.

Das nicht gleich alles wie am Schnürchen läuft, wäre ja vielleicht auch zu viel verlangt gewesen. 

Wenn Jemand noch eine Idee hat, wie man sich den tierischen Feinden stellen kann, dann sind wir für Hinweise und Anregungen dankbar. 

Kommentare:
  1. Date 03. Oktober 2018
    Author Von:Sabine

    Hallo Hartmut,
    vielen Dank für deinen Beitrag. Ja wofür so ein Swimrun gut sein kann :-)! Unsere aktuelle Feindvermutung geht in Richtung Maikäfer. Wir erinnern uns an mehrere Situationen, in denen wir unseren Hund beim Buddeln und mit Larven im Maul in der Nähe der abgestorbenen Pflanzen erwischt haben. Manchmal muss man nur mal drüber reden, um eventuelle Zusammenhänge zu erkennen. Wir werden uns das betroffene Gebiet nun genau diesbezüglich anschauen und dann überlegen, ob wir mit der Siebmethode starten. Vielen Dank für diesen Hinweis.
    Beste Grüße Sabine

  2. Date 02. Oktober 2018
    Author Von:Hartmut

    Als Spaziergänger aus der unmittelbaren Nachbarschaft sind wir sehr erfreut über euer Projekt. Erst durch den Swimrun sind wir auf euren Weinberg aufmerksam geworden. Wir finden es spannend, welche Entwicklung die Pflänzchen noch vor sich haben und auch was wir über euren Block noch Neues lernen können…. Jedenfalls wünschen wir viel Erfolg!
    Wegen der Kümmerlinge: Wenn die Birken dort ärgern sollten, hilft vielleicht eine kräftigeWurzelsperre. Ein Wirken der Wühlmaus ist durch kleine Erdhaufen in der Umgebung festzustellen. Da hilft nur das Fangen mit Fallen und Umsiedeln. Maikäferlarven können durch Absammeln aus der gesiebten Erde dezimiert werden. Macht alles Arbeit!
    Beste Grüße! Hartmut


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