Ein Kommentar
Heute habe ich mal den Spaten in die Hand genommen und bei den Pflanzen gegraben, welche traurig aussehen.
Gleich bei der Zweiten wurde ich fündig.
Eine dicke, fette Larve knabberte genüsslich am noch verbliebenen Wurzelstamm.


Der Hund war bei der Spurensuche sehr hilfreich. Er schnüffelte und buddelte und tatsächlich, dort wo er nicht locker ließ, fand sich eine weitere Larve.
Ich habe das Internet bemüht und bin mir nach einem Fotovergleich ziemlich sicher, dass es sich um die Maikäferlarve handelt.
Für Prävention ist es nun leider zu spät.
Momentan scheint uns ein gangbarer Weg der Einsatz von Fadenwürmern, so genannten Nematoden, zu sein.
Wir müssen aber erst mal prüfen, ob sie irgend einen Einfluss auf den zukünftigen Wein nehmen könnten.
Auch die Klärung des optimalen Zeitpunktes des Einsatzes der Nematoden steht noch aus.
Wenn man die Berichte liest, wie gerne die Maikäferlarven sich an Wurzeln dick und rund fressen bis die Pflanze stirbt, dann kann einem Angst und Bange werden.
Aber wir hoffen einfach, dass es mit den Nematoden geht.
Aktuell haben wir auch keine weiteren Ausfälle gesichtet, dass ist doch schon mal eine gute Nachricht.
Kommentare:
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19. Oktober 2018
Oh es tut uns unendlich leid, nachdem wir jeden Schritt vom Anlegen des Weinberges bis jetzt, miterleben konnten.
Verliert nicht die Lust, macht einfach weiter, ist ja nich nicht alles verloren.
Wir drücken die Daumen, daß der Einsatz der Nematoden die Lösung ist.
Wird schon!!
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