29.
Dezember

Bei eisigen Temperaturen haben wir uns mit unserem Sohn auf den Weg zum Linowsee gemacht. 

Er hatte die Anlage, bedingt durch seinen Auslandsaufenthalt, vor einem Jahr letztmalig gesehen. Seine Beratung und Sicht auf die Jungweinanlage erfolgte maximal per FaceTime (Skype).

Wir waren sehr gespannt auf sein Urteil.

Um es vorweg zu nehmen, wir konnten ihn positiv überraschen. 

Er meinte ,, Das ist ja eine Paradeanlage“, oh da haben wir uns gefreut.

Bei der Hälfte der Pflanzen ist der Wuchs so stark voran geschritten, dass wir im kommenden Herbst eine erste Probelese starten werden können.

Das bedeutet aber natürlich, dass wir uns im Laufe des Jahres nun intensiv mit dem Thema Kellerwirtschaft beschäftigen müssen.

Wir gehen tatsächlich in 2020 bereits in die erste Produktion, oh oh das wird aufregend.

Heute haben wir zu dritt innerhalb von 2 Stunden den Rebschnitt gemacht. Ca. 80 Reben haben wir nun zum ersten Mal gebogen. Den Trieb so nah wie möglich am Draht zu biegen ohne dass man ihn bricht, wurde von Rebe zu Rebe besser. Anfänglich hatte ich schon großen Respekt vor dem knarzenden Geräusch der zu brechen drohenden Triebe, aber das gab sich dann mit der Zeit.

Die Kälte war auch nicht ohne. Zum Glück brauchten wir nur zwei Stunden. Diese Erziehungsform, die Triebe flach am ersten Draht zu biegen nennt sich übrigens Flachbogenerziehung.

Das nächste Jahr wird spannend, wir halten euch auf dem Laufenden.

Nun wünschen wir aber erst einmal allen unseren treuen Blogbegleitern ein gesundes Jahr 2020. 

Kommentare:
  1. Date 29. Dezember 2019
    Author Von:Anita und Bernd

    Na da wart ihr ja alle fleißig.
    Weiter gutes Gelingen.


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